Beeinflussung von Verkehrsflüssen im Straßennetz

Den Verkehrsraum optimal nutzen
Verkehrsströme verlagern
Alternativen berücksichtigen

 
 

Umleitung

Lokale Maßnahmen zur Verkehrsbeeinflussung können Störungen auf bestimmten Strecken zu einem gewissen Grad vermeiden oder ihre Auswirkung verringern. Ist eine Strecke trotzdem überlastet, so kann zusätzlich eine Verlagerung von Verkehrsströmen erfolgen, wenn entsprechende Alternativen im Netz existieren. Diese Verlagerung wird über Umleitungsempfehlungen erreicht.

Basis der Netzsteuerung ist das Netzmodell mit Abbildung der Haupt- und Alternativrouten. Für die Entscheidung, ob eine Umleitung sinnvoll ist, sollte nicht nur die aktuelle Verkehrssituation herangezogen werden. Es ist hierbei die Prognose der kurz- bis mittelfristigen Verkehrsentwicklung notwendig, um einerseits rechtzeitig zu agieren und andererseits Reaktionen auf kurzfristige Situationen zu vermeiden. Als Entscheidungsgrundlage wird eine statistische Datenbasis vorgehalten, die den typischen Verkehr im Netz unter Berücksichtigung klassifizierter Ereignisse abbildet.

Der aktuelle Verkehrszustand fließt insbesondere über ein Verfahren zur Stauerkennung mit Verlustzeitermittlung in die Entscheidung ein, wobei eine Prognose für die Stauentwicklung durchgeführt wird.

Mit den für die Routen vorhandenen Informationen kann der optimale Weg im Netz mit Hilfe einer regelbasierten Entscheidungslogik ermittelt und angezeigt werden. Über frei definierbare Metaprogramme kann die Umsetzung komplexer, kombinierter Maßnahmen erreicht werden.

Da eine automatische Schaltung von Anzeigen oft nicht wünschenswert ist, bietet das System zur Entscheidungsunterstützung für den Operator eine Eingriffsmöglichkeit. Nach entsprechender Prüfung wird über die Durchführung der Schaltung entschieden.

Die Architektur unserer Systeme mit seinen offenen Schnittstellen erlaubt eine einfache Anbindung externer Algorithmen.
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