Datenhistorie nutzen
Grundlage eines erfolgreichen Verkehrsmanagements ist die Herleitung von möglichst umfangreichem Wissen über die Verkehrszustände. Dies betrifft einerseits den Verkehrszustand zum aktuellen Zeitpunkt, andererseits die Prognose von Verkehrszuständen. Letzteres erreicht man u.a. über eine statistische Datengrundlage auf Basis historischer Daten.
Detektordaten verarbeiten
Basis der Datenerfassung ist die Übernahme von Detektordaten für Verkehr und Umwelt (Straßenzustand, Wetter). Hierbei wird schon heute die Nutzung von mobil erfassten Daten, wie Floating Car Data (FCD) oder Floating Phone Data (FPD), berücksichtigt.
Laufend optimieren
Die Rohdaten werden auf Plausiblität geprüft und ggf. durch geeignete Verfahren vervollständigt. Alle Daten werden dauerhaft archiviert und stehen zum Abruf über Protokolle und Auswertungen zur Verfügung. Dies gewährleistet u.a. auch die Nachvollziehbarkeit und laufende Optimierung aller Steuerungsmaßnahmen.
Austausch ermöglichen
Weitere Informationen werden durch den Austausch mit angrenzenden Zentralen integriert, um den Verkehrsfluss von außerhalb sowie andere Verkehrsträger zu berücksichtigen.
Verkehr abbilden
Werkzeuge zur Verkehrsstatistik und -analyse erzeugen eine statistische Datenbasis, die den typischen Verkehr im Netz unter Berücksichtigung klassifizierter Ereignisse abbildet.
Überblick schaffen
Die so erfasste Datenbasis ist die Grundlage der Verkehrssituationsbestimmung, über die ein umfassendes Bild der Verkehrssituation ermittelt wird:
- Bestimmung der Verkehrslage
- Ermittlung von Reisezeiten
- Erstellen von Prognosen
- Zusammenführen verschiedener Quellen (Datenfusion)
- Automatische Störfallerkennung
- Verkehrsanalyse mit Erkennung spezifischer Situationen
- Analyse und Prognose von Stauverläufen