365 Tage - eine Zusammenfassung
Heusch/Boesefeldt-Jahresrückblick 2018

 

Erinnern Sie sich noch an die Top-Themen 2018?

Wir verzichten auf eine Zusammenfassung, denn damit werden Sie ja aktuell in allen Medien versorgt. Es war ein aufregendes, teils erschreckendes Jahr, zu dem wir jetzt „Bye-Bye“ sagen. Aber auch ein Jahr, das in jedem Fall positive Erinnerungen hervorgebracht hat.

Lesen Sie unsere persönlichen Highlights: Für Heusch/Boesefeldt war es ebenfalls ein ereignisreiches, dafür aber durchweg positives Jahr.

Zwei Beispiele für unspektakuläre, aber wichtige Projektarbeit

Unser Kerngeschäft ist die Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen. Hier präsentieren wir zwei Beispiele aus diesem Kerngeschäft, die trotzdem sehr unterschiedlich sind.

Verkehrsfreigabe der ersten Röhre des Katzenbergtunnels

Der neue Katzenbergtunnel ersetzt die alte Streckenführung der A3 bei Würzburg. Diese war aufgrund des Lärmpegels für die Anwohner untragbar geworden. Die Tunneldecke wird naturnah modelliert und führt so nach Fertigstellung zwei Würzburger Stadtteile näher zusammen. Auf ihr entstehen neue Wege, Grünflächen und Freizeiteinrichtungen.
Heusch/Boesefeldt liefert die Software zur verkehrstechnischen Steuerung der Beeinflussungsanlage im Tunnel und dem vorgelagerten Brückenbereich.
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NBA Erfurt - Halle/Leipzig

Die Steuerung der dWiSta-Tafeln für die bundesländerübergreifende Netzbeeinflussungsanlage (NBA) auf den Autobahnen A4, A71, A9 und A38 zwischen Erfurt und dem Raum Halle/Leipzig wurde im September 2018 in Betrieb genommen. Zusätzlich wurde auf den genannten Autobahnen eine Bluetooth-Datenerfassung zur Ermittlung von Reisezeiten in die Verkehrszentralen in Zella-Mehlis und Halle integriert. Auf Basis der hierdurch ermittelten Verlustzeiten können Umleitungsempfehlungen der NBA geschaltet werden.

Die Verkehrszentrale im Land Sachsen-Anhalt hatte schon zur Steuerung der NBA rund um Leipzig eine Verbindung zur Verkehrszentrale des Freistaats Sachsen implementiert. Nun gibt es eine weitere Kopplung zur Zentrale in Thüringen; gute Beispiele für länderübergreifendes Verkehrsmanagement.

Zwei Beispiele für besondere Projekte

Mit den folgenden zwei Abschnitten präsentieren wir Ihnen Projekte, die (noch) nicht zum Standard bei Heusch/Boesefeldt gehören. Das eine beschäftigt sich mit kooperativem Fahren. Auch mit dem anderen Projekt sind wir in neue Regionen aufgebrochen.

KoMoD öffnet das Testfeld für Dritte

Das Testfeld im Projekt KoMoD – Kooperative Mobiliät im Digitalen Testfeld Düsseldorf – ist im September mit namhafter Unterstützung eröffnet worden. Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie Cornelia Zuschke, Verkehrsdezernentin der Stadt Düsseldorf, eröffneten die rund 20 Kilometer lange Teststrecke, auf der zukünftig automatisiertes und vernetztes Fahren erprobt wird.
Hier erfahren Sie mehr zum Thema.

Möchten Sie Ihr Wissen über die Forschungsinhalte von KoMoD auffrischen, sind Sie auf der offiziellen Webseite richtig.

System zur Einzelfahrzeugerfassung und -speicherung in der Schweiz

Das Schweizer Bundesamt für Strassen, ASTRA, unterhält rund 500 Zählstellen zur Erfassung des Straßenverkehrs auf dem schweizerischen Nationalstraßen- und Ergänzungsnetz. Die Daten von zahlreichen Zählstellen wurden bisher über eine veraltete, analoge Technologie abgefragt, welche von der Swisscom AG auf 3G-Technologie-basierte Kommunikation umgeschaltet wurde. Eine Chance für eine neue Systemarchitektur. Möchten Sie mehr erfahren?

Und dann gibt es noch das Projekt-Highlight des Jahres

Im April des Jahres sind wir eine „Ehe“ eingegangen. Die Arbeitsgemeinschaft VMIS-EHE wurde von der ASFiNAG mit der Errichtung des neuen Kernsystems für das Verkehrsmanagement in Österreich (VMIS 2.0) beauftragt. Ein Projekt, das uns aufgrund seines ambitionierten Umfangs noch lange beschäftigen wird. Wie es dazu kam und was dahintersteckt, können Sie hier noch einmal nachlesen.

HB-Internes

Von Menschen und Tools

Einführung von Confluence und Teams

Im privaten Umfeld sind die Nutzung von Wikipedia und die Kommunikation über soziale Netzwerke ja längst zur Gewohnheit geworden: Teilen, „liken“, diskutieren, Emojis senden. Warum also nicht jederzeit, egal von wo, Daten teilen und kommentieren?

Zur Verbesserung unserer internen Prozesse, speziell in den Bereichen Wissensmanagement und Kommunikation, haben wir in diesem Jahr unser Firmenwiki auf das Produkt des Marktführers Atlassian umgestellt.

Die interne Kommunikation von E-Mails weitgehend freizuhalten war zudem schon länger ein Wunsch. Mit dem Einsatz der Messaging-Umgebung Teams (von Microsoft) ist uns das jetzt gelungen. Neben Chats, von jedem grundsätzlich nachvollziehbar, bietet Teams auch die Möglichkeit der Online-Meetings mit Screen-Sharing. Hierdurch wird die Zusammenarbeit über Standorte und Firmen hinweg möglich - dank Digitalisierung.

In der Berufswelt nennt man das „agiles Teamworking“! Wir nehmen die Herausforderung an, unsere Arbeitsabläufe weiter zu digitalisieren, und können nach nur drei Monaten eine positive Resonanz der Mitarbeiter verbuchen.

Rezertifizierung unseres Qualitätsmanagementsystems

“Same procedere as last year?” Oberflächlich könnte man das jährliche Audit seit der ersten ISO-9001-Zertifizierung in 1997 so zusammenfassen. Tatsächlich ist das Streben nach ständiger Verbesserung ein wesentliches Ziel eines guten Qualitätsmanagements. Ebenso ist die Anpassung an sich ändernde Randbedingungen unerlässlich.

Dass uns dies immer wieder gelingt, haben die beiden Auditoren lobend hervorgehoben. Damit sind wir bis 2021 erneut zertifiziert.

Eröffnung unseres Betriebssitzes in Cottbus

2018 haben wir ein kleines Büro in Cottbus eröffnet, das zurzeit mit Softwareentwicklern besetzt wird. Unsere ehemalige und wieder neue Kollegin Cathleen Schloßhauer gab den Anstoß. Wie es genau dazu kam und was wir vorhaben, hat die lokale Presse (Lausitzer Rundschau, Pressemitteilung) ausführlich und gerne berichtet. 

Zugänge beim Personal

Neben den neuen Kollegen in Cottbus haben wir in Aachen unsere Mannschaft um weitere vier Kolleginnen und Kollegen verstärken können. Auch freut es uns, für den Beruf des Fachinformatikers Anwendungsentwicklung wieder zwei motivierte Auszubildende gefunden zu haben.